Aktueller Bedarf an Sozialwohnungen in Hochheim

zur Stadtverordnetenversammlung am 11.04.2019 haben wir folgende Anfrage eingereicht.

Gegenstand:
In den vergangenen Jahren sind auch in Hochheim Sozialwohnungen aus der Preisbindung entfallen bzw. werden zukünftig entfallen. Neue Sozialwohnungen sind derzeit im Bau und in Planung. Wir bitten daher um eine aktuelle Aufstellung der aktuellen Bedarfssituation im Bereich der Sozialwohnungen.

  • Wie viele Wohnungssuchende für diesen Bereich werden aktuell auf der Bewerberliste geführt?
    • Wie viele Wohnungssuchende davon kommen aus Hochheim oder Massenheim?
  • Wie viele Sozialwohnungen werden in den nächsten Jahren zusätzlich entfallen?
  • Wie viele Sozialwohnungen werden nach der Realisierung der derzeitigen Planungen weiterhin fehlen?

Aus dem Protokoll der Sitzung:

Die Anfrage wird wie folgt beantwortet:
1. Anzahl der Wohnungssuchenden Stand 01.04.2019: insgesamt 384 Bewerber
davon

Hochheimer Bürger 344 Bewerber
auswärtige Bewerber 40 Bewerber
Bewerber für Seniorenwohnungen 92 Bewerber
Bewerber für den sonstigen Sozialen Wohnungsbau 292 Bewerber

Die Anzahl der Bewerber aus Massenheim wird nicht separat erhoben

2. Die Stadt Hochheim am Main verfügt zurzeit über 512 geförderte Wohnungen (im 1.Förderweg und Vereinbarten Förderung), die sich wie folgt aufteilen:

Geförderte Seniorenwohnungen 110 WE
Sonstiger Sozialer Wohnungsbau 402 WE

Bis zum 01.01.2021 fallen 351 Wohnungen aus der Förderung.
Die Verwaltung prüft den Rückkauf von Belegungsrechten.

3. Aufgrund des Zuzuges und der Migration sowie steigende Mieten im Rhein-Main-Gebiet ist der Bedarf an gefördertem Wohnraum gestiegen.
Folgende Planung für den Bau von Sozialwohnungen ist vorgesehen:

Schänzchen III:
Privates Bauvorhaben 12 Wohnungen 2020/21
Seniorenwohnungen 70 Wohnungen 2020/21
Gesamt 82 Wohnungen
Massenheim Gartenstadt 12 Wohnungen 2021/22
Mögliche Wohnungen im Königsberger Ring 2-8:
(Dieses Bauvorhaben ist abhängig von den politischen Entscheidungen)
10 Wohnungen

Das Planziel für die kommenden Jahre wären, nach den o.g. Berechnungen 104 geförderte Wohnungen.
Danach fehlen voraussichtlich 250 Wohnungen gegenüber dem jetztigen Bestand.